Das Metastasenzentrum in Berlin: Zwei Chirurginnen operieren.

Metastasenzentrum in Berlin – individuelle Therapiestrategien bei fortgeschrittenen Krebserkrankungen

Das Europäische Metastasenzentrum im Charité Comprehensive Cancer Center (CCCC) vereint Spezialistinnen und Spezialisten verschiedener Fachbereiche unter einem Dach. Gemeinsam im interdisziplinären Verbund sorgt das Team des Zentrums für eine optimale Diagnostik, Behandlung und Nachsorge von Patientinnen und Patienten mit metastasierten Tumorerkrankungen. 

Metastasen von Primärtumoren können in Leber, Lunge, Knochen, Gehirn, Bauchfell, Lymphknoten und vereinzelt auch in anderen Organen auftreten. Ursache kann eine bösartige Erkrankung der Speiseröhre, des Magens, des Dünndarms, des Dickdarms, der Bauchspeicheldrüse, der Nieren, der Prostata, der weiblichen oder männlichen Geschlechtsorgane, der Brustdrüse, der Schilddrüse, der Lunge oder der Haut sein. Beim CUP-Syndrom liegen Metastasen vor, ohne dass ein bösartiger Ersttumor diagnostiziert werden kann.

Die Therapiemöglichkeiten metastatischer Erkrankungen haben sich in den letzten Jahren enorm weiterentwickelt. Man kann Metastasen heute wesentlich besser behandeln als noch vor wenigen Jahren, sowohl chirurgisch als auch durch medikamentöse Therapien oder durch radiologische und strahlentherapeutische Maßnahmen. In der Charité stehen den betroffenen Patientinnen und Patienten viele der modernsten Behandlungsmethoden zur Verfügung.