Was sind Bauchfellmetastasen?

Bei Bauchfellmetastasen (Peritonealkarzinose) handelt es sich um einen flächigen Befall des Bauchfells mit Tumorzellen. Oft ist der gesamte Bauchraum betroffen. Sie entstehen durch direkte Streuung von Zellen bösartiger Tumore (Magen, Darm, innere weibliche Geschlechtsorgane).

Wie lassen sich Bauchfellmetastasen erkennen?

Bauchfellmetastasen fallen in den bildgebenden Untersuchungen durch Flüssigkeitsansammlungen und Weichteilvermehrungen im Bauchraum auf. Zur Diagnosesicherung ist unter Umständen eine Bauchspiegelung mittels Schlüssellochtechnik notwendig.

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Therapie bei Bauchfellmetastasen

In den letzten Jahren wurden neue kombinierte Therapieverfahren entwickelt, die bei etwa einem Drittel der betroffenen Patienten zu einer deutlichen Lebensverlängerung und in einzelnen Fällen sogar zu einer Heilung führen. Die Therapie beinhaltet zwei Komponenten: die komplette Tumorentfernung mittels Opertion und die Anwendung einer direkten Chemotherapie unter Überwärmung im Bauchraum (HIPEC) im direkten Anschluss an die Operation. Diese Therapie wird routinemäßig am Metastasenzentrum des Charité Comprehensive Cancer Centers durchgeführt. Begleitend ist häufig eine medikamentöse Therapie hilfreich.
Informieren Sie sich zu den einzelnen Therapieverfahren am Metastasenzentrum der Charité in Berlin.