Wie entstehen Knochenmetastasen?

Knochenmetastasen sind Absiedlungen von bösartigen Tumoren in den Knochen. 

Sie entstehen durch die Streuung von Tumorzellen aus anderen Geweben (Brustdrüse, Prostata, Lunge, Niere, Schilddrüse) über die Blutbahn in die Knochen. Knochenmetastasen treten am Häufigsten an Wirbelsäule, Beckenknochen und an Röhrenknochen von Armen und Beinen auf. Im Vordergrund stehen Schmerzen und die Gefahr des Stabilitätsverlustes (Knochenbruch).

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Therapie bei Knochenmetastasen

Hauptziele der Behandlung sind der Erhalt der Mobilität und die Schmerzfreiheit bzw. die Verminderung von Schmerzen, die vom Skelettsystem ausgehen. Dies ist einerseits durch strahlentherapeutische Maßnahmen und in Einzelfällen auch durch die chirurgische Entfernung der Knochenmetastasen möglich. Eine begleitende medikamentöse Therapie (Chemotherapie) wird oft ergänzend durchgeführt.
Informieren Sie sich über die verschiedenen Therapieverfahren des Europäischen Metastasenzentrums.